Sie sind hier: Wildpark Gersfeld (Rhön) » Tierarten

Wisent

Der Wisent ist eine Art der Rinder in Europa und gehört zu der Ordnung der Paarhufer. Er ist in Laub,- Nadel- und Mischwäldern zu Hause. Entsprechend diesem Lebensraum, ist der Wisent als Herdentier nur in kleinen Gruppen von 12 bis 20 Tieren anzutreffen. Seit der Ausrottung des Auerochsen in Europa, ist der Wisent das schwerste und größte Landsäugetier und zudem der letzte Vertreter der wildlebenden Rinderarten des europäischen Kontinents. Das urige und kraftvolle Tier kann bis zu 25 Jahre alt werden und wiegt durchschnittlich zwischen 600 und 900 Kilogramm.                                                                                                    

Schwarzwild

Das Schwarzwild zählt zu der Familie der Schweine und gehört zu den bedeutendsten Wildarten. Sie sind die einzigen wildlebenden Schweine in unseren Wäldern aber gleichzeitig auch Hauptverursacher für teilweise hohe Wildschäden in der Landwirtschaft. Durch die hohe Fruchtbarkeit und Anpassungsfähigkeit hat sich das Schwarzwild weit verbreitet und stark vermehrt. Der Allesfresser ernähert sich sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung.

Rotfüchse

Der Rotfuchs gehört zu der Familie der Hundeartigen und bewohnt fast ganz Eurasien, Nordamerika und Teile Nordafrikas. Ob Wald oder Steppe, Wüste oder Hochgebirge der Rotfuchs ist fast überall heimisch. Trotz Verfolgung gelingt es dem Fuchs immer wieder, neue Lebensräume zu erschließen. Er ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Allesfresser und geht erst im Schutz der Dunkelheit auf die Jagd. Ein erwachsener Fuchs verputzt etwa 4000 Mäuse pro Jahr. Füchse bewohnen Erdbaue, diese graben sie jedoch nicht selbst. Oft übernehmen sie die Baue von Dachsen oder Kaninchen. Zu seinen natürlichen Feinden zählen Wolf, Luchs und Steinadler.

Steinwild

Steinböcke sind kraftvolle Tiere und haben bis zu einem Meter lange Hörner, die bis zu 15 Kilogramm schwer werden können. Der ausgezeichnete Kletterer wird 15 bis 18 Jahre alt, das Alter kann an den Schmuckwülsten am Horn ermittelt werden. Das Fell ist im Sommer braungrau bis rötlich, im Winter gelblich-braungrau mit weißlicher Unterwolle. Eine Steinbockherde setzt sich aus zehn bis zwanzig Weibchen und Jungtieren zusammen, die alten Böcke gesellen sich jedoch nur während der Paarungszeit dazu. Steinböcke sind genügsame Wiederkäuer und ernähren sich hauptsächlich von Kräutern, Knospen, Latschen und Weichhölzer.

Gamswild

Gamswild kennzeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie hochspezialisierte Wiederkäuer sind und eine große Anpassungsfähigkeit an ihre Lebensräume haben. Des Weiteren sind sie Hornträger, wobei das Horn wohl verschiedene Formen hat, jedoch sich nicht verzweigt und auch nicht abgeworfen wird.  Sie können bis zu 25 Jahre alt werden, erreichen aber durchschnittlich nur ein Alter von 15 Jahren. Gämsen leben gemeinsam in Rudeln und sind hauptsächlich tagaktiv. Sie nutzen die frühen Morgen- Vormittags- sowie die Abendstunden zur Nahrungsaufnahme. Ab dem zweiten Lebensjahr wird die Gams geschlechtsreif. Die Brunft findet im November statt, sie ist besonders lebhaft bei Schneelage und klarem, kaltem Wetter. Gamswild bringt verhältnismäßig wenig Nachwuchs, und viele Kitze kommen im Winter im Gebirge um.

Fischotter

Der Fischotter ist ein an das Wasserleben angepasster Marder, der zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren zählt. Er kommt in fast ganz Europa vor und wird einschließlich Schwanz etwa 130 Zentimeter lang. Man findet ihn in fast ganz Europa, fehlen tut er lediglich auf Island und auf den Inseln des Mittelmeers. Sein bevorzugter Lebensraum sind flache Flüsse mit zugewachsenen Ufern und Überschwemmungsebenen, Fischotter kommen aber auch in Salzwasser vor. Die Fischotter paaren sich nicht im Wasser, sondern an Land. Die Hauptpaarungszeit liegt im Februar und März. In dieser Zeit gesellen sich die Männchen zu den Weibchen und halten sich stets in deren Nähe auf.

Rotwild

Das Rotwild ist ursprünglich ein Bewohner der offenen Landschaft, doch durch die Besiedelung der Menschen musste es sich in Waldgebiete zurückziehen. Sie besiedeln heute vor allem größere Waldgebiete im Mittel- und Hochgebirge (z.B. Harz, Eifel, Bayrischer Wald) sowie im Tiefland (Lüneburger Heide). Das Rudeltier hat eine Schulterhöhe von 1,3 Metern und eine Länge von zwei Metern, das Gewicht beträgt ca. 200 Kilogramm beim Hirsch und 120 Kilogramm beim Alttier (erwachsenes Weibchen). Der Abwurf des Geweihs erfolgt jährlich und findet bei männlichen Tieren etwa im Februar bis April statt. Eine Neubildung setzt kurz danach wieder ein und ist in ca. fünf Monaten (140 Tagen) abgeschlossen.

Damwild

Damwild ist tagaktiv und lebt bevorzugt in offenen Landschaften, in denen sich kleine Waldpartien mit landwirtschaftlichen Flächen abwechseln. Nur männliche Tiere bilden ein Geweih aus. Die wichtigste biologische Funktion dieses Geweihes liegt im Ausfechten und Verteidigen der Rangordnung. Der Abwurf des Geweihs erfolgt bei ausgewachsenen Hirschen in der Regel von Anfang April bis Anfang Mai. Der Wiederkäuer frisst ausschließlich pflanzliche Nahrung und ist durch seine Anpassungsfähigkeit in fast allen Regionen Europas anzutreffen. Damhirsche sind grundsätzlich soziale Tiere, die in Trupps oder Rudeln leben.

Sikawild

Der aus Ostasien stammende Hirsch, der durch Einbürgerungen heute in vielen Gegenden der Welt vorkommt, ist eine anpassungsfähige Hirschart. Sikahirsche sind gute Schwimmer und überwiegend Nachtaktive Tiere. Der Wiederkäuer ernährt sich hauptsächlich von Knospen und Trieben aber auch Blätter, Beeren, Früchte und Eicheln stehen auf dem Speiseplan. Der bis zu 80 Kilogramm schwere Sikahirsch kann eine Kopf-Rumpflänge von bis zu 140 Zentimeter erreichen.

Muffelwild

Das Muffelwild auch Mufflon genannt, war ursprünglich in Asien auf Korsika und Sardinien beheimatet. Das 90 Zentimeter große Tier ist das einzige Wildscharf in Europa und lebt vor allem in Laub- und Mischwaldgebieten. Bei Männchen spricht man vom Widder, das Weibchen nennt man Schaf und die Jungen werden als Lamm bezeichnet. Die Brunftzeit beginnt im Oktober und kann bis in den Dezember gehen. Der Wiederkäuer ist tagaktiv wie nachtaktiv und ernährt sich hauptsächlich von Gras, Blätter, Knospen, Nadeln und Trieben.

Rehwild

Das Rehwild ist in Deutschland überall heimisch, von der Küste bis zum Hochgebirge. Sie leben meist an Waldrändern, fühlen sich aber auch in großen zusammenhängenden Waldgebieten, als auch in waldlosen Feldgebieten wohl. In der Regel haben Rehe 32 Zähne und können bis zu 22 Kilogramm schwer werden. Der jährliche Zuwachs bei Rehen beträgt zwischen 80 und 120 Prozent der vorhandenen üblichen Rehe. Das Rehwild besiedelt einzelne Territorien, die zwischen 10 bis 30 Hektar groß sind.

Dybowskiwild

Der Dybowski-Hirsch ist eine Unterart des Sikahirsches und zählt innerhalb der Familie der Hirsche zu der Gattung der Edelhirsche. Einst war er über weite Teile Ostasiens verbreitet, heute lebt der Dybowski-Hirsch nur noch in wenigen größeren Wildgehegen und in Zoos. Die überwiegend nachtaktiven Hirsche leben in kleineren Gruppen von bis zu 15 Tieren, wobei die Gruppen nur aus Weibchen und deren noch nicht geschlechtsreifen Nachwuchs bestehen. Adulte Hirsche leben einzelgängerisch, die Nähe zu den Weibchen suchen sie nur zur Paarungszeit.

Rote Waldameise

Die große rote Waldameise gehört zu der Familie der Schuppenameisen. Sie leben in Laub,- Misch- und Nadelwäldern an feuchten, schattigen Standorten. Zum Bau ihrer Nester benutzten sie Baumstrunk oder ein Wurzelstück als Kern. Die Nester können bis zu 2,5 Meter hoch werden und bis zu 20 Schritte Umfang erreichen. Die rote Waldameise kann nicht stechen, zu ihrer Verteidigung verspritzt sie Ameisensäure. Das Ameisenvolk setzt sich aus zwei Kasten zusammen – den Königinnen und den Arbeiterinnen. Die Arbeiterinnen, die bis zu sechs Jahre alt werden können, müssen die sehr vielseitige Arbeit verrichten. Die Königinnen, die in Einzahl oder zu mehreren vorhanden sind, widmen sich überwiegend der Eierablage. Sie können etwa 20 Jahre alt werden.

Birkhühner

Birkhühner leben vor allem in offenen Waldgebieten, in Bergwiesen und in Moor- und Heidelandschaften. Sie sind selten geworden, deswegen genießen sie seit 1973 eine ganzjährige Schonzeit. Hauptsächlich trifft man sie in den Alpen an. Kleinere Populationen findet man noch in der Rhön, im Bayerischen Wald und in der Lüneburger Heide. Ihre Ernährung besteht aus Knospen, Rinden, Trieben, Blüten, Blättern und Insekten. Mit ihrer Rundum- Befiederung von Nasenöffnung bis Zehenansatz sind sie gut an kaltes Klima angepasst.

Schnee-Eule

Die Schnee-Eule ist eine Vogel-Art aus der Familie der eigentlichen Eulen, die zu den charakteristischen Vögeln der arktischen Tundra zählt. Ein ausgewachsener Vogel erreicht eine Körperlänge von etwa 55 bis 66 Zentimeter und eine Spannweite von 145 bis 160 Zentimeter. Wobei das Weibchen deutlich größer ist als das Männchen. Die Nahrung der Schnee-Eule besteht hauptsächlich aus Lemmingen und anderen Kleinsäugern bis zur Größe eines Schneehasen, daneben werden Vögel bis Entengröße erbeutet.

Uhu

Der Uhu gehört zur Ordnung der Eulen und lebt vor allem in nahezu baumlosen Wüstengebirgen und Steppen, in den lichten borealen Nadelwäldern sowie in subtropischen Breitengraden. Der nachtaktive Vogel ist die größte rezente Eulenart der Erde. Wegen menschlicher Verfolgung war der Uhu in Mitteleuropa weitgehend auf die Mittelgebirge sowie die Alpen beschränkt. Inzwischen wird zunehmend das Flachland wiederbesiedelt. Das typische Uhurevier hat im Durchschnitt eine Größe von 40 Quadratkilometern. Der Uhu ist ein nächtlicher Jäger, der sich mit der Dämmerung auf Jagd begibt, etwa nach Mitternacht eine Jagdpause einlegt und dann bis zur Morgendämmerung weiterjagt.  In erster Linie besteht seine Nahrung aus kleinen bis mittelgroßen Säugern und Vögeln. Zu seiner Beute zählen in Mitteleuropa vor allem Igel, Ratten, Mäuse, Kaninchen, Feldhasen, Rabenvögel, Tauben und Enten.

Heidschnucken

Heidschnucken gehören zu den Nordischen Kurzschwanzschafen und sind eine sehr genügsame Schafrasse. Das aus Norddeutschland stammende Schaf ist zwischen 50 und 70 Zentimeter groß und hat ungefähr ein Gewicht von 50 Kilogramm. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Heidekraut, Moorgräsern und Birkenaufwuchs. Besonders geeignet sind alle Schnuckenrassen für die Landschaftspflege in Heide- und Moorlandschaften.

Rhönschaf

Das Rhönschaf ist eine landschaftstypische Schafrasse der Rhön. Ein Merkmal des Rhönschafes ist der schwarze, bis hinter die Ohren unbewollte Kopf ohne Hörner. In den letzten Jahren wurde das Rhönschaf im Zuge des Regionalmarketings in der Rhön zu einem Sympathieträger der Region, heute liegt der Gesamtbestand im fünfstelligen Bereich. Sie gelten als eine der ältesten Nutztierrassen Deutschlands.

Ziege

Die Ziegen sind eine Gattung der Hornträger und leben vorwiegend in gebirgigen Regionen in Eurasien und Nordafrika. Die robust gebauten Tiere waren ursprünglich in Mittel- und Südeuropa, in weiten Teilen Vorder- und Zentralasiens sowie im nördlichen Afrika beheimatet. Durch Bejagung und Lebensraumverlust sind sie in Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes ausgestorben. Im Gegensatz wurde die Hausziege im Gefolge des Menschen weltweit angesiedelt und in vielen Ländern gibt es heute verwilderte Hausziegenpopulationen. Die oft dämmerungsaktiven Tiere gehen im frühen Morgen oder am späten Nachmittag auf Nahrungssuche. Alle Ziegen sind Pflanzenfresser, die vorwiegend Gräser und Kräuter zu sich nehmen.

Zwergschaf

Das Zwergschaf auch Ouessantschaf genannt, ist die kleinste Schafrasse Europas. Ursprünglich war sie in Frankreich zu Hause, genauer gesagt auf der Insel Oussant an der Atlantikküste vor der Bretagne. Meist werden sie in kleinen Gruppen als Hobbytiere gehalten und sind inzwischen über große Teile Europas verbreitet. Die genügsamen Schafe gibt es in unterschiedlichen Farben. Bei guter Pflege können Ouessant Schafe zwischen 12 und 18 Jahre alt werden.

Hängebauchschwein

Als Hängebauchschwein wird eine in Südostasien, aus dem eurasischen Wildschwein gezüchtete Rasse des Hausschweins bezeichnet. Ihr Gewicht liegt zwischen 30 und 150 Kilogramm. Im Verhältnis zur Beinlänge haben sie einen sehr langen Körper und vor allem einen voluminösen Bauch, der namens gebend meist den Boden berührt. Hängebauchweine sind in der Regel gutmütig, stressresistent und gemütlich. Die Lebenserwartung liegt bei 7 bis 15 Jahren.

Fasan

Der Fasan ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Fasans reicht vom Schwarzen Meer über die Trockengebiete Mittelasiens bis in den Osten Asiens. Vor allem zu Jagdzwecken wurde der Fasan in Europa, den USA und anderen Teilen der Welt eingebürgert, ein stabiler Bestand kann sich aber auf Dauer meist nur durch Hegemaßnahmen und Aussetzungen halten. Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten. Er ernährt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie Sämereien und Beeren, aber auch Insekten und andere Kleintiere stehen auf dem Speiseplan. Der Flug wirkt unbeholfen mit flatterndem Flügelschlag, ist aber mit 50–60 km/h und gegebenenfalls 95 km/h recht schnell.

Goldfasan

Der Godlfasan stammt aus Zentralchina und lebt dort in Gegenden, die genügend Versteckmöglichkeiten bieten. Dort lebt der Goldfasan das Jahr über allein und gesellt sich erst im Frühling zu den Weibchen, die er dann mit seinen Rufen und seinem imposanten Balztanz bezirzt. Er hat ein Gewicht von 700 bis 800 Gramm und eine Länge von 30 bis 40 cm.

Amherstfasan

Der Amherstfasan wird auch Diamantfasan genannt und ist eine Hühnervogelart aus der Familie der Fasanenartigen, deren Verbreitung vom Südwesten Zentralchinas bis ins südöstliche Tibet und ins nördliche Myanmar reicht. Er stellt neben dem Goldfasan eine der beliebtesten Fasanenarten in Menschenhand dar. In der Haltung sind im Vergleich zum Goldfasan keine Unterschiede festzustellen, bis auf die Tatsache, dass Amherstfasanenhähne zeitweise aggressiv gegen ihre Hennen vorgehen, sie sogar töten können. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, Knospen, Insekten und Spinnen.

Pfau

Der Pfau ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen und gehört zu der Ordnung der Hühnervögel. Außerdem ist er neben dem Fasan und dem Haushuhn einer der bekanntesten Vertreter dieser Vogelgruppe. Die ursprünglich aus Indien und Sri Lanka stammenden Tiere sind heute auf der ganzen Welt zu finden. Der prächtige Vogel kann trotz seiner Größe und des langen Schwanzes fliegen, jedoch weder weit noch hoch. Während der ausgiebigen Balz schlägt der männliche Pfau sein Rad und präsentiert seinen prächtigen Federfächer. Pfaue können bis zu 30 Jahre alt werden.

Waschbär

Der Waschbär ist ein in Nordamerika heimisches mittelgroßes Säugetier und gehört zu der Familie der Kleinbären. Sie sind überwiegend nachtaktive Raubtiere und leben bevorzugt in gewässerreichen Laub- und Mischwäldern. Die Allesfresser finden ihre Nahrung oft im Wasser, wenn sie die Nahrung mit den Pfoten halten, sieht es aus, als ob sie sie „waschen“ – Daher kommt der Name „Waschbär“. Deswegen ist sein wichtigster Sinn der Tastsinn. Leider sieht man Waschbären nur sehr selten, da sie dämmerungs- und nachtaktive Tiere sind. Tagsüber schlafen sie in Baumhöhlen von alten Eichen.

Rebhuhn

Das Rebhuhn ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel, sie gehören zu der Familie der Glattfußhühner. Rebhühner bewohnen Steppen- und Heidelandschaften in weiten Teilen Europas und Asiens. Durch sein überwiegend braungraues Gefieder ist das Rebhuhn ein Tarnungskünstler. Seine Hauptnahrung besteht aus Sämereien, Wildkräutern und Getreidekörnern. Meist bewegt sich das Rebhuhn schreitend vorwärts, es kann aber auch schnell laufen. Der Flug erfolgt meist niedrig über dem Boden, wobei die Tiere längere Gleitstrecken einlegen.

Meerschweinchen

Das Haus-Meerschweinchen stammt aus Südamerika, wo es bei der Urbevölkerung als Fleischlieferant genutzt wurde und teils noch wird. Bei den Inkas war es ebenfalls ein Opfertier. Vor ca. 3.000 Jahren haben diese Nager begonnen vom Jagdwild zum Haustier zu werden. Meerschweinchen sind gesellige Tiere und fühlen sich mit viel Zuwendung, besser noch zu zweit oder in der Gruppe erst richtig wohl.

Hase

Es gibt rund 55 Arten von Hasen, die zu den Säugetierfamilien gehören. Die wohl bekanntesten davon sind der einheimische Feldhase und das Wildkaninchen bzw. dessen Zuchtformen – die Hauskaninchen. Hasen bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen, von der Tundra über Grasländer bis zu tropischen Wäldern. Es handelt sich weitgehend um dämmerungs- und nachtaktive Tiere, die abhängig von der jeweiligen Spezies, in Gemeinschaft oder als Einzelgänger leben.

Fisch-/Ententeich

Die Beobachtungen des vielfältigen Tierlebens an unseren Seen und Teichen gehört zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen. Ein vielfältiges und reichhaltiges Nahrungsangebot an Wasserpflanzen, Lurchen, Fischen, Insekten, Schnecken und Würmern bildet die Lebensgrundlage für tauchende, am flachen Ufer wartende, fischfangende und insektenfressende Vogelarten. Für Zugvögel sind große Seen beliebte Rast- und Übernachtungsplätze.

Ente

Die Familie der Entenvögel ist die artenreichste aus der Ordnung der Gänsevögel. Sie umfasst 47 Gattungen und etwa 150 Arten. Sprachlich bezeichnen die Begriffe Ente den weiblichen und Erpel den männlichen Vogel. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal ist das farbigere Prachtkleid der männlichen Entenvögel. Sie sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Antarktika verbreitet. Es befinden sich unter den Entenvögeln sowohl tag- als auch nachtaktive Arten. Die meisten sind jedoch nicht festgelegt und vor allem in der Dämmerung aktiv. Oft schlafen Entenvögel auf dem Wasser, wobei sie den Kopf unter einen Flügel stecken.

Schwan

Die Schwäne sind ein Tribus der Entenvögel, innerhalb dieser Familie werden sie den Gänsen zugerechnet. Sie sind die größten aller Entenvögel und ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, die vom Gewässergrund geholt werden. Wenn sie an Land gehen, fressen Schwäne auch am Ufer wachsende Pflanzen.